Körperorientierte Prozessbegleitung

Für Paare und Einzelpersonen

Physiosophia_Image_KOPB_D2A0697
1568924924

„Wir staunen über die Schönheit eines Schmetterlings, aber erkennen die Veränderungen so selten an, durch die er gehen musste, um so schön zu werden.“

Die Körperorientierte Prozessbegleitung ist ein Teil aus der IBP-Integrative Body Psychotherapie. Sie ist eine körperorientierte Beratungs- und Therapiemethode. 

Besonderes Augenmerk liegt auf der Körperwahrnehmung und der Fähigkeit zu verstehen, warum der Körper wie reagiert und wie man dies auch verändern kann, bzw. nutzen kann, um schon frühzeitig Situationen zu erkennen, in denen alte Muster zum Tragen kommen. 

Es geht darum, dass wir in unserem Leben vielerlei Erfahrungen machen. Alle hinterlassen ihre Spuren im Körper und seinen Zellen. Daher reagieren wir in verschiedenen Situationen oft völlig unterschiedlich und für manche ist anderes schwieriger oder leichter als für andere. 

Besonders zu den nicht so gut gelaufenen Situationen im Leben entstehen Handlungs-/Verhaltensmuster/Körperreaktionen, die uns dienlich waren oder noch dienlich sind um uns zu schützen und um mit Situationen gut zurechtzukommen, die an das Ursprungsereignis in irgendeiner Form erinnern. 

Allerdings können uns diese Muster im Zusammensein mit anderen Menschen aber auch selbst behindern oder das Leben schwerer machen, als notwendig. 

Erkennbar ist dies, wenn ähnliche Situationen / Reaktionen / Verhaltensmuster immer wiederkehren und man das Gefühl hat, es nicht verändern zu können, obwohl man sich sehr danach sehnt. 

Mögliche Anwendungsgebiete 

  • Man trifft immer auf dieselben Männer/Frauen? 
  • Beziehungsthemen wiederholen sich in einer Endlosschleife, ohne dass Veränderung möglich ist. 
  • Es gibt Menschen oder Themen, die einen immer wieder triggern? 
  • Man reagiert in Situationen so, wie man es eigentlich gar nicht will? 
  • Usw. 

Es geht darum das diese nicht so guten Ursprungssituationen, die oft Ursache sind, nachträglich wahrgenommen, gesehen, gehört und mit dem versorgt werden, was man damals gebraucht hätte, um dem Körper eine neue und gute Erfahrung zu der alten anzubieten, auf die er dann zurückgreifen kann und damit und dadurch zukünftig in der Lage ist anders zu handeln. 

Behandlung

Die Behandlung ist eine Mischung aus Gespräch und Körperarbeit. Je nach Bedarf und Thema braucht es mal mehr von dem einen, mal mehr von dem anderen. Ziel ist es, dass der Körper in das, was gesprochen und erzählt, einbezogen wird. Dies geschieht, indem aufkommende Körpergefühle, dazugehörige Positionen und Gesten wahrgenommen und ausgedrückt, evtl. verstärkt werden.
Diese werden im Sinne einer positiven, nährenden Erfahrung angepasst, verändert oder gewechselt. Es können auch Gegenstände oder Bilder oder anderes miteinbezogen werden.
Nach der Begleitung gibt es eine Aufgabe zur Integration.

Ein einfaches und leichtes Beispiel 

Eva bekommt jedes Mal Stress, wenn sie pünklich irgendwo sein muss, oder wird unverhältnismäßig und unkontrolliert wütend, wenn jemand sie drängt, schneller zu machen. 

Ihre Geburt verlief so, dass sie schon vor dem eigentlichen Geburtstermin mehrere Male über Wehen einleitende Mittel immer wieder gedrängt wurde, geboren zu werden, um das Bedürfnis des Spitals nach erstem Baby an Weihnachten oder dann später Neujahr zu erfüllen. Aber sie war noch nicht so weit. 

Das löste damals heftige Gefühle aus, denn ihr wurde nicht die Zeit gegeben, die sie noch brauchte und niemand nahm das wahr. Sie fühlte sich nicht gesehen und nicht wahrgenommen und ausgeliefert an das was andere wollen. 

Ihre Geburt verlief so, dass sie schon vor dem eigentlichen Geburtstermin mehrere Male über Wehen einleitende Mittel immer wieder gedrängt wurde geboren zu werden, um das Bedürfnis des Spitals nach erstem Baby an Weihnachten oder dann später Neujahr zu erfüllen. Aber sie war noch nicht so weit. 

Das löste damals heftige Gefühle aus, denn ihr wurde nicht die Zeit gegeben, die sie noch brauchte und niemand nahm das wahr. Sie fühlte sich nicht gesehen und nicht wahrgenommen und ausgeliefert an das was andere wollen. 

Zwar ist sie das als Erwachsene nicht mehr, allerdings reagiert der Körper noch immer auf dieses gedrängt werden, auch wenn es nicht mehr notwendig ist. 

Nachdem sie das erkannt hatte, nahm sie sich bewusst mehr Zeit vor den Terminen um in der Zeit, die sie braucht fertig zu sein und antwortete auf Drängen von anderen mit dem Satz: Ich bin noch nicht soweit. Ich komme, wenn ich soweit bin. 

Das löste die ganze Anspannung im Handumdrehen auf und sie gerät nur noch selten in solche Situationen. 

ACHTUNG!

Diese Art von Begleitung ersetzt keinen Besuch beim Arzt, Psychologen oder Psychotherapeuten! 

Termin 

Persönliche Terminvereinbarung:
0699 10 84 44 77

>>>
>>>
>>>
>>>