IPPE – Babys und Kinder verstehen

Für Erwachsene und Kinder

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“Und jedem anfang wohnt ein zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. Wir sollen heiter raum um raum durchschreiten, an keinem wie an einer heimat hängen, der weltgeist will nicht fesseln und nicht engen, er will uns stuf´um stufe heben, weiten.“ 

Herman Hesse

Was wir während der Schwangerschaft und unserer Geburt erlebt haben, prägt unser Leben. 

Die vorgeburtlichen Erfahrungen sowie die Geburt selbst erzeugen eine Grundprägung, die viele Aspekte unseres Lebens beeinflusst: Entscheidungsfindung, Beziehungen, Antrieb, Süchte, Selbstbewusstsein, Essgewohnheiten, Intimität, Elternschaft. 

Babys oder Kinder zeigen in den gleichen Situationen immer wieder die gleichen Bewegungen, oder schreien. 

Beispiele:   

  • Das Baby überstreckt sich immer wieder. 

  • Das Baby schreit los, sobald es keinen Körperkontakt mehr hat. 

  • Das Kind wird unruhig, sobald es schlafen gehen soll. 

  • Das wiederholte Berühren oder Reiben von Körperstellen (z.B. die Augen, quer über das Gesicht, die Ohren, den Bauch,…) v.a. bei Müdigkeit 

  • Weint dein Baby viel und scheinbar unerklärlich? 

  • Gibt Trink- oder andere Ernährungsschwierigkeiten? 

  • Bestehen Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten? 

  • Wehrt sich das Kind gegen Kleidungsstücke z.B. Haube, Pulli über den Kopf? 

  • Sind Verabschiedungen oder Trennungen besonders schwierig? 

  • Usw. 

Sind alle Grundbedürfnisse des Kindes gestillt und es kommt trotzdem immer wieder zu Unruhe, Schreien, Körperspannungen, sich wiederholende Bewegungsmuster, etc., kann es sein, dass in diesem Moment ihr Kind an etwas erinnert wird, was es selbst als ungut und überflutend erlebt hat. 

Diese Erinnerung/Erfahrung will gesehen, gehört und anerkannt werden. Durch die Integration einer gelungenen Erfahrung in einer Erinnerungssituation kann sich dann auch das Verhalten des Kindes verändern. 

Auch als Erwachsene können wir durch die Erforschung traumatischer Erlebnisse aus unserer pränatalen Zeit und unserer Geburt eingefahrene, selbst-behindernde Verhaltensmuster dauerhaft verändern. Über das Körpergedächtnis sind wir in der Lage, uns zu erinnern und unseren Körper von Trauma und Schock zu befreien. 

Es gibt viele Gründe für prä- und perinatalen Stress, Trauma und Schock.
Zu den häufigsten gehören: 

  • ein unerwünschtes Kind zu sein
  • Stress der Eltern während der Schwangerschaft
  • Abtreibungswünsche oder -versuche
  • ein verlorener Zwilling
  • Frühgeburt oder künstliche Geburtseinleitung
  • Narkose und Medikamente
  • Vergiftungen (Alkohol, Nikotin, Drogen)
  • chirurgische Interventionen (wie Kaiserschnitt, Zange, Saugglocke)
  • Nabelschnurkomplikationen
  • Beckenendlage
  • fehlendes Bonding

Quelle: www.ippe.at/prä-und-perinatale-psychologie/

Interessantes Video 
Brauchen Babys Therapie 
Matthew Appleton https://www.youtube.com/watch?v=oSstx_z4gZc

Termin 

Persönliche Terminvereinbarung:
0699 10 84 44 77

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